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• Donnerstag, Dezember 22nd, 2011

Gelbe Tonne, Altpapier, Restmüll, Glascontainer – manchmal kann einem die richtige Mülltrennung richtig zu schaffen machen. Ein Abfalleimer pro Küche reicht nicht mehr. Aber wenigstens den Biomüll kann man in den Garten verbannen. Ob Kartoffelschale, Salatreste oder Apfelkitschen – einfach alles auf einen Haufen werfen, und schon hat man einen Komposthaufen. Doch auch das Kompostieren muss gelernt sein.

Gerade Menschen mit Eigenheim entscheiden sich häufig für einen eigenen Komposter. Ein ordentlicher Komposthaufen ist umweltschonend und spart dazu Müllgebühren. Er dient grundlegend der Verwesung aller organischen Abfälle. Geht man die Sache richtig an, stinkt ein Komposthaufen im Gegensatz zur Biotonne auch nicht, und Tiere kommen erst gar nicht in seine Nähe.

Ein Komposter vernichtet organisches Abfallmaterial durch den Einsatz von Kleinstlebewesen, die den Abfall zersetzen und somit in Humus umwandeln. Der dadurch entstandene Kompost kann im Garten dann anderweitig eingesetzt werden. Humus kann beispielsweise als Düngemittel oder Blumenerde verwertet werden. Somit sind Komposter extrem umweltfreundlich. Früher hatte jeder Bauer im Hof einen Komposthaufen. Heute wird dieses praktische Mittel in jedem Fachhandel und selbst im Internet angeboten. Der Erwerb ist somit kinderleicht. Auch das Einrichten eines Komposters lässt sich ohne Schwierigkeiten bewältigen. Komposter sind entweder aus Holz oder Kunststoff gefertigt und sorgen für ausreichende Belüftung während der Verwesung organischer Abfälle. Organische Abfälle bestehen in etwa zu 60 bis 70 Prozent aus Wasser, welches größtenteils verdampfen muss. Ansonsten machen sich Fäulnisbakterien breit und verursachen einen unangenehmen Geruch. Um dem vorzubeugen, muss die nötige Sauerstoffzufuhr garantiert sein. Gleiches gilt für ausreichende Bewässerung. Wichtig ist, dass ein Komposter immer auf natürlichen Boden gestellt wird, der ein wenig Schatten bietet. Ist kein schattiges Plätzchen vorhanden, sollten Komposter regelmäßig gegossen werden.

Auch wenn Komposter allgemein für Bioabfall bekannt sind, sollten bestimmte Dinge nicht dort entsorgt werden. Abfall von Kleinnagern, wie Heu oder Hamsterstreu, ziehen Vögel und andere Nagetiere an. Ebenso sollten keine kranken Pflanzen auf dem Kompost enden. Im Gegensatz zur ansonst strikten Mülltrennung gilt für das erfolgreiche Kompostieren, alles auf einen Haufen zu werfen und gut zu mischen.

Foto: Composted Flowers von Like_The_Grand_Canyon, CC-BY

Category: Haus
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